#NoG20: Vom musikalischen Widerstand

 Zugezogen Maskulin

Zugezogen Maskulin

Dass das letzte Wochenende von der G20-Versammlung dominiert wurde, liegt natürlich auf der Hand - es gab und gibt wohl keine Möglichkeit, sich diesem Thema zu entziehen. Insbesondere die Ausschreitungen im Schanzenviertel liegen im Fokus der gesamten Berichterstattung und rücken leider auch alles andere in den Hintergrund - angefangen bei der unverhältnismäßigen Polizeigewalt, die zweifelsohne stattfand (und gleichermaßen zu verurteilen ist, wie die irrsinnigen Randalen), die wichtigen Themen, gegen die demonstriert wurde sowie alle möglichen friedlichen Protestaktionen, die über das gesamte Wochenende hinweg stattfanden.

Während die verschiedenen Demonstrationszüge natürlich die wichtigsten und größten Protestaktionen waren, gab es auch abseits dessen bemerkenswerte Veranstaltungen gegen die G20. An der Reeperbahn fand am Freitag beispielsweise das „GetUp-StandUp“ statt, in dessen Rahmen nicht nur Bands, wie die Alex Mofa Gang, Liza & Kay, I-Fire und mehr gespielt haben, sondern auch Protestreden von Amnesty International sowie verschiedenen Vertretern der LGBTQ-Community stattfanden. Am Samstag wurde am Millerntorplatz zudem im Rahmen der „Grenzenlose Solidarität statt G20“-Großdemonstration auch eine Bühne am Millerntorplatz aufgebaut, auf der unter anderem Slime und Zugezogen Maskulin spielten.

Ich für meinen Teil habe die beiden Tage dort als sehr friedlich wahrgenommen und „lediglich“ einen Wasserwerfer gesehen - der eigentlich auch schon wieder einer zu viel war, da es, wie gesagt, sehr friedlich zuging - welcher am Freitagabend gegen 21:30 Uhr durch die Reeperbahn fuhr.

In der folgenden Fotogalerie findet ihr einige Eindrücke von den beiden Tagen. Am Samstagmittag habe ich zudem noch einen Abstecher ins Schanzenviertel gemacht, um mir anzuschauen, wie dort die Lage nach der Krawallnacht ausschaute.